Im Rahmen des Informatikunterrichts lernten die 9. Klassen verschiedene Aspekte des Programmierens kennen.
Hier das tolle Video:
Im Rahmen des Informatikunterrichts lernten die 9. Klassen verschiedene Aspekte des Programmierens kennen.
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Unsere Kletter-Gruppe ist ein spannender Wahlpflicht-Unterricht (WPU) für Schüler:innen der Stufe 8, der seit diesem Schuljahr angeboten wird. Die Teilnehmer*innen lernten nicht nur das Bouldern (= Klettern in Absprunghöhe) kennen, sondern auch wichtige Klettertechniken, um sich fast wie Spiderman auch an den kleinsten Griffen und Tritten in der Wand halten zu können. Bevor es aber hoch hinaus gehen konnte, setzten wir uns natürlich gründlich mit dem Thema Sicherheit auseinander. Es gab nämlich die ein oder anderen Zweifel: „Hält das wirklich, Herr Scholl?“ und „Muss ich echt bis ganz nach oben klettern?“ Diesen Befürchtungen konnten wir mit Teamgeist, gegenseitigem Vertrauen und vor allem Üben der Sicherungstechnik begegnen. So konnte jede*r mindestens ein kleines bisschen über sich selbst hinauswachsen und sich lange an seine ganz persönlichen Erfolgsmomente erinnern!
Ein besonderes Highlight war unser Ausflug ins Chimpanzodrome in Frechen, bei dem wir das Klettern in einer professionellen Kletterhalle erleben durften. Mit Unterstützung unserer ehemaligen Lehrerkollegin Frau Röher und der Kletter-FSJlerin Nele vom Deutschen Alpenverein (DAV) durften die Schüler:innen dann endlich ganz hoch hinaus!
Wir freuen uns schon auf`s Klettern im nächsten Schuljahr!!
Mit vielen herzlichen Worten und Gesten wurde am Freitag der 23.06.2025 Abschied von allen Abgängern aus Klasse 8 und 9 und natürlich den 10er Klassen gefeiert.

Die Klassenbesten

Am 28. 05. besuchten die Klassen 5 das Neanderthal Museum in Mettmann. Nach einer Führung durch das Museum und einer kleinen Wanderung durch den Wald, stellten wir Steinzeit Amulette mit originalen Materialien und Werkzeugen her. Zum Schluss blieb noch Zeit für ein Picknick mit Spass und Spiel auf dem Spielplatz.

Mit großem Eifer, Engagement und Motivation bereiteten Lehrkräfte, Schulleitung, SchülerInnen, Schulsozialarbeit und Sekretariat das große Schulfest zum 50. Jubiläum unserer Schule vor.
In einer einwöchigen Projektwoche wurde mit den SchülerInnen an verschiedenen Vorhaben gearbeitet. Eine Woche, in der das Lernen an der Schule freier und viel praxisorientierter war, wobei einige SchülerInnen die Skills mit großem Erfolg zeigen konnten, die im Unterricht nicht immer gefragt sind – mit teilweise fantastischen Ergebnissen. Die ganze Woche war eine Bereicherung, es herrschte eine außerordentlich entspannt produktive Stimmung.


Am Samstag wurden alle Ergebnisse beim großen Schulfest präsentiert – es gab viel zu sehen, schmecken, hören und erfahren.
Der offizielle Teil startete um 11 Uhr mit der Begrüßung der Gäste durch Schulleiterin Frau Azizmohammadi in der Mensa.

Es folgten Einblicke in die Arbeit der Schule, musikalisch untermalt von der Schülerband sowie anderen Musikprojekten aus verschiedenen Klassen. Große Freude wurde über die Anwesenheit vieler Gäste aus Schule, Politik, Elternschaft natürlich dem Kollegium bekundet. Der Besuch vieler ehemaliger SchülerInnen und KollegInnen zeigte, dass man auch nach der Schulzeit gerne wieder einmal vorbeischaut.
Im weiteren Verlauf wurden einige der vielen Projekte aus dem täglichen Leben und Unterrichten der Schule vorgestellt. Beginnend mit Herrn Scholl und Frau Giesen über die vielen Workshops, Beratungsstunden, Besuchen bei Ausbildungsmessen ausgehend von der Berufsberatung, hin zur politischen Bildung mit den „EU Botschaftern“ von Herrn Althoff, der „Juniorwahl“ von Herrn Sevindik oder der Studienfahrt zum EU Parlament in Brüssel mit Frau Raven. Abschließend gab es einen Einblick in die DAZ (Deutsch als Zweitsprache/ Zielsprache) Welt. Der krönende Abschluss war der Fahnenlauf, bei dem die SchülerInnen alle Nationen die an unserer Schule vertreten sind zeigten.

Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Angebot auf dem ganzen Schulgelände, angefangen bei den vielen Speisen, über Kinderschminken, einem Trixit Action Park, Mitmachaktionen aus den Fächern Physik, Chemie und Technik, einen Stand mit bunten Keramiken aus dem WPU 7 und einer gemütlichen Tasse Kaffee in der Mensa.
Es war ein rundum schönes Geburtagsfest der Schule.
Im Rahmen des Erdkunde- und Geschichtsunterrichts begab sich ein Teil der Klasse 7A heute (23.05.2025) auf eine spannende Zeitreise in das Jahr 1912 – dem Jahr, in dem die Titanic zu ihrer tragischen Jungfernfahrt aufbrach.
Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler Informationen zur Geschichte des berühmten Schiffs erhalten. Während der Ausstellung galt es dann, einen Fragebogen zu beantworten und die gesammelten Eindrücke festzuhalten. Ein besonderes Highlight war die 3D-VR-Brille, mit der man virtuell an Bord der Titanic gehen und ihre Decks hautnah erkunden konnte.
Die Exkursion war nicht nur lehrreich, sondern auch ein eindrucksvolles Erlebnis, das Geschichte lebendig gemacht hat – und bei allen großen Eindruck hinterließ.
Klasse 7a / Frau Schnieders/ Frau Clotten


Die Hauptschule Herbertskaul feiert ihr 50-jähriges Bestehen am
Samstag, 17.05.2025, ab 11 Uhr bis 15 Uhr
auf dem Schulgelände, Kapfenberger Straße 50, 50226 Frechen
und lädt Sie zu dieser Festveranstaltung sehr herzlich ein.

Wir nehmen Abschied von unserem geschätzten Kollegen Reimar Gaebler

Liebe Angehörige, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Wegbegleiter,
wir sind heute hier, um Abschied zu nehmen von einem besonderen Menschen – unserem Kollegen, Freund und Weggefährten, Herrn Reimar Gaebler, der viel zu früh von uns gegangen ist.
Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden, wenn ein so engagierter, kluger und herzlicher Mensch plötzlich nicht mehr da ist. Sein Platz im Lehrerzimmer ist leer, und mit ihm fehlt uns nicht nur ein Kollege, sondern ein Mensch mit Haltung, Herz und Prinzipien.
Ich selbst habe mit ihm fast neun Jahre zusammengearbeitet. Er unterstütze mich und die Kolleginnen und Kollegen bei den oft mühsamen Aufgaben der Schulverwaltung oder wenn es um neue Medien ging. Er war immer einer der ersten, der sich einarbeitete, ausprobierte und teilte. Mit Geduld, mit Kompetenz und nie mit Überheblichkeit. Er wollte helfen, nicht glänzen.
Als wir Lehrkräfte am Freitag zusammensaßen und um ihn trauerten, haben viele spontan von gemeinsamen Begegnungen erzählt, die genau das widerspiegelten: Herr Reimar Gaebler war immer da und bereit zu unterstützen, wenn die Zeugnisse erstellt werden mussten, der Physik- und Chemieunterricht fachfremd erteilt werden musste oder wir plötzlich per Videokonferenz unterrichten mussten. Und auch dank ihm haben wir es in der Coronazeit geschafft, den gesamten Unterricht -ja auch den Sportunterricht- per Videokonferenz abzuhalten.
Herr Reimar Gaebler hat mich immer beraten, vor und nach Konferenzen, nach Schulausschüssen, in herausfordernden Situationen und In der Coronazeit haben wir oftmals mehrmals am Tag telefoniert, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mir war seine Meinung immer sehr wichtig, weil er durch seine Arbeit als Moderator für die Bezirksregierung Köln immer auch den Blick in andere Systeme hatte. Schulpolitik war ihm wichtig und seine Freude war echt, als ich ihm erzählte, dass wir Startchancenschule werden. „Die Wende am Herbertskaul!“, schrieb er mir und wollte die Plakette unbedingt sehen. Da die Übergabe der Plakette durch den Staatssekretär, tatsächlich in Bonn, stattfand, war das gar kein Problem.
Herr Reimar Gaebler war jemand, der seine Fächer – Mathematik, Physik und auch das Schachspiel – nicht einfach nur unterrichtet hat. Er hat sie gelebt. Wer je in seinem Unterricht war, weiß, mit welcher Begeisterung er komplexe Zusammenhänge verständlich machen konnte, wie er selbst bei schwierigen Themen nie den Humor verlor und wie er immer an das Denkvermögen seiner Schülerinnen und Schüler glaubte. Ziemlich genau vor einem Jahr ist er noch mit seiner Schach-AG zum Schulschach NRW Landesfinale in Hamm gefahren und lachte nur, als er berichtete, dass wir die einzige teilnehmende Hauptschule waren.
Denn was ihn besonders ausgezeichnet hat, war sein Einsatz für zugewanderte Schülerinnen und Schüler. Er sah in ihnen nicht das Fremde, sondern das Menschliche. Er setzte sich für sie ein und half, wo Hilfe gebraucht wurde und das mit Wirkung, die Spuren hinterlässt. Seine Überzeugung war klar: Bildung ist der Schlüssel – für alle. Und er war bereit, diesen Schlüssel weiterzugeben. Bis zuletzt pflegte er Freundschaften zu den Familien seiner Schülerinnen und Schüler.
Seine Loyalität war tief und echt. Ob im Kollegium, gegenüber seinen Schülerinnen und Schülern oder in der Zusammenarbeit mit Eltern – auf Herrn Reimar Gaebler konnte man sich verlassen. Er war ein Mensch, der mit seinem ganzen Wesen für Verlässlichkeit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit stand.
Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die wir nicht füllen können. Aber wir tragen weiter, was er uns gegeben hat – seine Haltung, seine Werte, seinen Einsatz für andere.
Wir trauern heute um ihn, aber wir erinnern uns auch voller Dankbarkeit. Für die Gespräche im Lehrerzimmer. Für die stillen Gesten, die Lacher, die klugen Gedanken. Für all das, was bleibt.
Ruhe in Frieden.
Wir werden Sie nicht vergessen und machen schöne Momente der Erinnerungen groß und versuchen das Positive überwiegen zu lassen.
Monika Azizmohammadi, Schulleiterin
Vom 07. bis 09. April 2025 erlebten einige Schüler der Stufe 9 eine spannende und lehrreiche Reise nach Brüssel.

Im Parlamentarium tauchten wir in die Geschichte der Europäischen Union ein und erfuhren viel über ihre Entstehung und das Leben innerhalb der EU.

Ein besonderes Highlight war das Treffen mit dem EU-Abgeordneten Axel Voss, der uns interessante Einblicke in die Arbeit des Parlaments gab. Zudem besuchten wir den beeindruckenden Plenarsaal des EU-Parlaments und kamen so in Berührung damit, wie Politik funktioniert.


Unsere Reise wurde durch eine ausführliche Stadtführung durch die malerische Altstadt von Brüssel abgerundet. Brüssel ist nicht nur Sitz des EU Parlaments, sondern auch Hauptstadt Belgiens, Residenzstadt des Königs und bekannt für seine zahlreichen Künstler.

Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir miteinander eine hervorragende Zeit. Diese Reise hat uns nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern auch die Bedeutung der europäischen Idee nahegebracht.

Vergangene Woche hatte die Klasse 10a die Gelegenheit, sich intensiv mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Im Rahmen einer Exkursion besuchten die SchülerInnen die Gedenkstätte Brauweiler, wo sie an einer bewegenden Führung und einem Workshop teilnahmen.
Die Abtei Brauweiler diente während der NS-Zeit als Inhaftierungsort für Widerstandsgruppen und spielte eine erschreckende Rolle in der systematischen Verfolgung von Menschen. Nach der Reichspogromnacht wurden dort 600 jüdische Männer inhaftiert, bevor sie später in das Konzentrationslager Dachau deportiert wurden. Im Jahr 1944 richtete die Gestapo in Brauweiler ein Kommando ein, unter dessen Regime viele Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen litten, starben oder zur Hinrichtung nach Köln gebracht wurden.

Besonders eindrucksvoll für die SchülerInnen war die Besichtigung der Gefängniszellen, in denen ehemalige Inhaftierte ihre letzten Gedanken in Form von Gedichten und Sprüchen an die Wände geschrieben hatten. In Kleingruppen recherchierten die Schülerinnen zu einzelnen Schicksalen der Gefangenen und vertieften so ihr Verständnis für die grausame Realität dieser Zeit.
Die Exkursion hinterließ einen bleibenden Eindruck. Viele SchülerInnen empfanden die Führung und den Workshop als hochinteressant, bewegend und lehrreich. Ein wichtiger Tag, um sich der Vergangenheit zu erinnern und daraus für die Zukunft zu lernen.
