
Vergangene Woche hatte die Klasse 10a die Gelegenheit, sich intensiv mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Im Rahmen einer Exkursion besuchten die SchülerInnen die Gedenkstätte Brauweiler, wo sie an einer bewegenden Führung und einem Workshop teilnahmen.
Die Abtei Brauweiler diente während der NS-Zeit als Inhaftierungsort für Widerstandsgruppen und spielte eine erschreckende Rolle in der systematischen Verfolgung von Menschen. Nach der Reichspogromnacht wurden dort 600 jüdische Männer inhaftiert, bevor sie später in das Konzentrationslager Dachau deportiert wurden. Im Jahr 1944 richtete die Gestapo in Brauweiler ein Kommando ein, unter dessen Regime viele Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen litten, starben oder zur Hinrichtung nach Köln gebracht wurden.

Besonders eindrucksvoll für die SchülerInnen war die Besichtigung der Gefängniszellen, in denen ehemalige Inhaftierte ihre letzten Gedanken in Form von Gedichten und Sprüchen an die Wände geschrieben hatten. In Kleingruppen recherchierten die Schülerinnen zu einzelnen Schicksalen der Gefangenen und vertieften so ihr Verständnis für die grausame Realität dieser Zeit.
Die Exkursion hinterließ einen bleibenden Eindruck. Viele SchülerInnen empfanden die Führung und den Workshop als hochinteressant, bewegend und lehrreich. Ein wichtiger Tag, um sich der Vergangenheit zu erinnern und daraus für die Zukunft zu lernen.


Demokratie lebt vom Mitmachen – deshalb hat unsere Schule an der Juniorwahl 2025 teilgenommen! In diesem bundesweiten Projekt haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, den Wahlprozess hautnah zu erleben und sich aktiv mit Politik auseinanderzusetzen.


Am 03.02 hatten die Klassen 5a und 5b besonderen Besuch: Jeweils vier Medienscouts aus der Realschule waren in der 4. und 5. Stunde zu Gast, um mit den Schülern über das wichtige Thema „Regeln für den Klassenchat“ zu sprechen.


